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Die Siegling GmbH in Arnstadt entwickelte einen Prototyp und wurde mit einem „Kärcher-Store“ erweitert.

Arnstadt. Rolf Siegling feierte jetzt nicht nur die Eröffnung seines Kärcher-Stores im Gewerbegebiet Arnstadt, sondern stellte auch den Prototyp eines Solar-Reinigungs-Roboters vor.

Drei Jahre lang hat er gemeinsam mit zwei Ilmenauer Firmen an dem Roboter gearbeitet. Seit zweieinhalb Jahren wird das Projekt vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert

„Solaranlagen können durch Verschmutzung bis zu 20 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit einbüßen“, erklärt Rolf Siegling. Bisher seien die Anlagen von Hand gereinigt worden.

„Gerade bei größeren Anlagen stellt sich das oft als sehr schwierig heraus“, weiß der Reinigungsexperte. Der neu konzipierte Roboter wird vom Computer aus gesteuert und könne problemlos auch größere und schwer zugängliche Solaranlagen reinigen. Von dem Roboter werde jetzt erst mal eine 0-Serie gefertigt. „Wir hoffen, dass er bald auch in Serie produziert wird“, schildert Siegling. Mit dem Roboter hat der Unternehmer aber nicht das erste Mal seinen Erfindergeist unter Beweis gestellt.

„Die meisten unserer Kunden sind Gewerbetreibende. Für die fertigen wir auch Anlagen und konfigurieren sie nach ihren Bedürfnissen“, erklärt der Geschäftsführer, der mit seiner Firma seit 2003 in Arnstadt ansässig ist. So hat seine Firma beispielsweise eine Waschanlage in einem Salzbergwerk 800 Meter unter Tage gefertigt.

Oliver Hutt, der Vertriebsleiter von Kärcher-Deutschland, nannte die Firma ein „Vorzeigeunternehmen in der Region“. Deswegen habe sich der Hersteller von Reinigungsgeräten auch entschieden, die Firma in Arnstadt mit einem „Kärcher-Store“ zu erweitern.

Quelle: thueringer-allgemeine.de